Wien glänzt – wenn wir alle mithelfen.

Eine Initiative für mehr Lebensqualität, Respekt und Sauberkeit in unserer Stadt. Inspiriert von den saubersten Metropolen der Welt.

Jetzt die Petition unterstützen

Der Status Quo: Höhere Strafen allein reichen nicht

Wien ist eine der lebenswertesten Städte der Welt. Doch der Blick auf unsere Gehsteige, Parks und Haltestellen zeigt leider oft ein anderes Bild. Achtlos weggeworfener Müll – allen voran Zigarettenstummel – schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch unserem Wohlbefinden und dem Ruf unserer Stadt.

Seit April 2025 wurden die Strafen erhöht: Ein Organmandat kostet jetzt 70 statt 50 Euro, in schweren Fällen bis zu 1.000 Euro. Allein im vergangenen Jahr wurden über 14.000 Strafen verhängt – die allermeisten wegen Zigarettenstummeln. Dazu kommen zunehmend Nikotinpouch-Beutel, weggeworfene Zigarettenschachteln und leere Pouch-Dosen als neues Ärgernis auf Wiens Straßen. Und trotzdem bleibt die Stadt schmutzig. Das zeigt: An der Höhe der Strafen liegt es nicht. Es fehlt an dauerhafter Präsenz vor Ort, an Infrastruktur und an Prävention – genau dort, wo Vorbildstädte wie Tokio oder Singapur ansetzen.

Die Realität in Wien

Vom Gehsteig ins Wasser: ein unterschätztes Problem

Was auf der Straße liegt, bleibt nicht auf der Straße. Bei jedem Regen spült das Wasser Zigarettenstummel und Kleinmüll über Gullys und Kanaldeckel direkt in die Kanalisation und unsere Gewässer. Ein einziger Stummel kann viele Liter Wasser belasten: Zigarettenfilter bestehen aus Celluloseacetat – also Mikroplastik – und geben Nikotin sowie Schwermetalle ab. So landet der Dreck von der Straße am Ende in Donaukanal, Flüssen und im Grundwasser und beeinträchtigt unsere Wasserqualität nachhaltig. Sauberkeit auf der Straße ist deshalb auch aktiver Gewässer- und Umweltschutz.

Eigenes Foto beitragen

Hast du ein gutes Beispiel (eine saubere Ecke) oder ein schlechtes (Vermüllung in Wien) fotografiert? Lade es hoch – nach einer kurzen Prüfung erscheint es in der Galerie.

Kategorie:

Optional – wenn du unsicher bist, lass es offen. Das Team ordnet das Foto zu.

Optional – wenn dein Foto Standortdaten (GPS) enthält, erkennen wir den Bezirk automatisch.

Hinweis: Alle Uploads werden vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

Unsere Vision: Wirkung statt immer höherer Strafen

So geht es: Vorbildstädte

Wir fordern keine noch höheren Strafen – die gibt es seit 2025 bereits. Wir fordern, dass die bestehenden Regeln endlich wirken. Dafür braucht es mehr WasteWatcher auf der Straße, eine bessere Infrastruktur – besonders gegen Zigarettenstummel, Nikotinpouch-Beutel und weggeworfene Verpackungen – und Strafgelder, die sichtbar zurück in die Grätzel fließen. Sauberkeit soll kein Wunsch, sondern Standard sein.

Unser 4-Punkte-Plan für ein sauberes Wien:

  1. 1
    Dauerhafte Präsenz statt höherer Strafen
    Wien hat rund 650 WasteWatcher – aber nur etwa 50 davon hauptberuflich; der große Rest kontrolliert nur nebenbei. Wir fordern mehr feste Kräfte mit dauerhaftem Schwerpunkt in den Grätzeln: sichtbar, ansprechbar und als Botschafter für Sauberkeit.
  2. 2
    Bessere Infrastruktur gegen Zigarettenstummel, Nikotinpouches & Co.
    Über 90 % der Strafen betreffen Zigarettenstummel – doch Nikotinpouch-Beutel, Zigarettenschachteln und leere Pouch-Dosen holen als neue Problemkategorie rasch auf. Wir fordern flächendeckend mehr und bessere Aschenbecher-Mistkübel, eine dichtere Leerung und Gratis-Taschenaschenbecher – damit richtig entsorgen einfacher ist als wegwerfen.
  3. 3
    Transparenz: Strafgeld fließt zurück ins Grätzl
    Jeder Euro aus Strafgeldern muss transparent und sichtbar in lokale Verschönerung fließen – mehr Blumenbeete, moderne Mistkübel und sauberere Plätze im jeweiligen Bezirk.
  4. 4
    Prävention & Kommunikation, die alle erreicht
    Sauberkeit muss man vermitteln – dauerhaft statt mit Einmal-Kampagnen, verständlich für alle, die hier leben und zu Gast sind (am besten über klare Bilder statt nur Text). Dazu spielerische Anreize wie Boden-Wegweiser zum Mistkübel oder Abstimmungs-Aschenbecher. So wird richtig entsorgen zur Selbstverständlichkeit.

Die WasteWatcher 2.0 – Unsere Reformvorschläge

Wien hat mit den WasteWatchern seit 2008 ein starkes Instrument für die Stadtsauberkeit – rund 650 Personen, die Truppe wurde zuletzt sogar erweitert, und 2025 wurden auch die Strafen erhöht. Und trotzdem bleibt die Wirkung aus. Während Metropolen wie Singapur oder Tokio durch stetige Prävention und sichtbare Präsenz Weltruf erlangt haben, fehlt es in Wien an genau dieser dauerhaften Präsenz vor Ort.

Die Petition: Unterschreibe für ein sauberes Wien!

Petition Sauberes Wien

Mit Deiner Stimme fordern wir das Wiener Rathaus auf, Sauberkeit zur Priorität zu machen – nicht durch noch höhere Strafen, sondern durch mehr WasteWatcher vor Ort, bessere Infrastruktur gegen Zigarettenstummel und Strafgelder, die sichtbar zurück in die Bezirke fließen.

Hier direkt unterschreiben*

*ID Austria wird benötigt

Noch aktiver werden – So kannst du weiter ein sauberes Wien unterstützen

Veränderung beginnt bei uns allen. Wir müssen nicht auf neue Gesetze warten, um Wien heute schon sauberer zu machen:

Hinweis: Ihre Daten werden ausschließlich für die Kontaktaufnahme benutzt.

Über uns & Wichtiger Hinweis zur Neutralität

„Sauberes Wien“ ist ein gemeinnütziges Projekt von Bürgerinnen und Bürgern für Bürger.

Wichtiger Hinweis: Dieses Projekt ist strikt überparteilich und unpolitisch. Wir verfolgen keine politischen Agenden und lassen uns nicht für parteipolitische Zwecke instrumentalisieren. Unser einziges Ziel ist die Verbesserung der Sauberkeit und Lebensqualität in Wien. Wir glauben, dass eine saubere Stadt ein gemeinsames Anliegen aller Menschen ist, die hier leben – unabhängig von ihrer politischen Einstellung.